Eigenverbrauch liegt vor, wenn Anlagenbetreiber und Stromverbraucher personenidentisch sind, der Strom in umittelbarem räumlichen Zusammenhang zur Anlage verbraucht wird und nicht durch ein öffentliches Netz geleitet wird. (§5 Ziffer 12 EEG 2014). In diesem Fall muss die EEG-Umlage nur anteilig entrichtet werden. Dieser Wert steigt von 30% in 2015, über 35% in 2016 auf 40% des aktuellen Wertes der EEG-Umlage ab 2017. Dabei gilt eine Bagatellgrenze bei Anlagen mit einer installierten Leistung von höchsten 10 kWp für höchstens 10.000 kWh Eigenverbrauch pro Jahr, (§61 EEG 2014).



Impressum


EnergieAgentur.NRW GmbH
Roßstr. 92, 40476 Düsseldorf
info@energieagentur.nrw
Telefon: 0211 / 86642-0

Registergericht Düsseldorf: HRB 73285

Geschäftsführer: Dr. Frank-Michael Baumann, Lothar Schneider

Verantwortung: EnergieAgentur.NRW, Kommunikation, Dr. Joachim Frielingsdorf (V.i.S.d.P), Oliver Weckbrodt, Sabine Michelatsch

Gestaltung, Konzeption: wppt:kommunikation

Die EnergieAgentur.NRW ist als Dienstleister für das Land NRW keine nachgeordnete Behörde des Landes. Betrieben wird sie von der EnergieAgentur.NRW GmbH. Die Gesellschafter der EnergieAgentur.NRW GmbH sind zu jeweils 50 % die agiplan GmbH und die ee energy engineers GmbH. Weitere Informationen zur Trägerschaft finden Sie hier.



Kontakt


EnergieAgentur.NRW
Dominic Hornung
Tel.: 0202 / 24552 39
hornung@energieagentur.nrw.de




EnergieAgentur.NRW
Julian Schönbeck
Tel.: 0211 / 866 422 93
schoenbeck@energieagentur.nrw.de

Willkommen beim Stromvermarktung.Navi

Für einen wirtschaftlichen Betrieb einer KWK- oder erneuerbaren Energien-Anlage wird immer entscheidender, wie der produzierte Strom genutzt bzw. vermarktet wird. Das Stromvermarktung.Navi soll (zukünftigen) Betreibern dieser Anlagen eine erste Orientierung geben, ob sich bei alternativen Nutzungs- oder Vermarktungsformen wirtschaftliche Vorteile gegenüber den gängigen Modellen des EEG oder KWKG, also der Einspeisung mit festem Vergütungssatz oder Bonus bzw. der Vermarktung nach Marktprämienmodell, ergeben. Den möglichen wirtschaftlichen Vorteilen stehen jedoch je nach Vermarktungsweg unterschiedliche Pflichten auf Anbieter- und Abnehmerseite gegenüber, über welche das Tool einen spezifischen Überblick bietet.

Nach Beantwortung einiger weniger Fragen erhalten Sie ein auf ihre Situation angepasstes Ergebnis, welches Sie speichern oder ausdrucken können. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit einen Link zu ihren personalisierten Ergebnissen per E-Mail zu verschicken, z.B. um später daran weiterzuarbeiten.

Welche Technologie wird zur Stromerzeugung verwendet?







Ist die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage hocheffizient?



Über wieviel Prozente des Referenzertrages verfügt der Standort der Windkraftanlage?

65%
70%
75%
80%
85%
90%
95%
100%
105%
110%
115%
120%
125%
130%
135%
140%
145%
150%

Welche Einsatzstoffe (Substrate) werden zur Stromproduktion verwendet?





Über welche Leistung verfügt die Anlage?

1 kW
500 kW
1000 kW
1500 kW
2000 kW
2500 kW
3000 kW
3500 kW
4000 kW


Inbetriebnahmedatum der Stromerzeugungsanlage



Wer ist der Anlagenbetreiber?





Wer verbraucht den Strom?









Wie hoch ist ihr Strompreis?



Besteht ein räumlicher Zusammenhang zwischen Stromerzeugungsanlage und Ort des Stromverbrauchs?



Wird für die Strombelieferung das Netz der öffentlichen Versorgung benutzt?



Werden für die Strombelieferung öffentliche Verkehrswege benutzt?





X
x

Achtung: Sie haben nicht alle Fragen beantwortet.
Daher wird das unten angezeigte Ergebnis unter Umständen nicht plausibel sein.

Zusammenfassung Ihrer Auswahl:

  • Technologie:nicht ausgewählt
  • Ist die Anlage hocheffizient?nicht ausgewählt
  • Prozente des Referenzertrages:nicht ausgewählt
  • Welche Substrate werden verwendet?nicht ausgewählt
  • Leistung:nicht ausgewählt
  • Inbetriebnahme:nicht ausgewählt
  • Anlagenbetreiber:nicht ausgewählt
  • Stromverbraucher:nicht ausgewählt
  • Netznutzung:nicht ausgewählt
  • Wie hoch ist ihr Strompreis?nicht ausgewählt
  • Räumlicher Zusammenhang zwischen Stromerzeugungsanlage und Ort des Stromverbrauchs?nicht ausgewählt
  • Wird für die Strombelieferung das Netz der öffentlichen Versorgung benutzt?nicht ausgewählt
  • Werden für die Strombelieferung öffentliche Verkehrswege benutzt?nicht ausgewählt


Grafische Darstellung Ihrer Optionen

Die Grafik zeigt die Rahmenbedingungen, wie sie für die von Ihnen zusammengestellte Projektkonstellation in der Regel zutreffen und soll Ihnen einen ersten Eindruck verschaffen, ob Eigenverbrauch bzw. Vor-Ort-Belieferung für Sie einen Mehrwert zur gängigen Vergütung nach EEG oder KWKG böte. Der linke Balken stellt den durchschnittlichen aktuellen Strombezugspreis der von ihnen gewählten Verbrauchergruppe dar. Der mittlere Balken zeigt, wie teuer die eigene Stromproduktion sein darf ("Preisspielraum" bzw "Wert des erzeugten Stroms"), bei dem aktuellen Strombezugspreis (linker Balken) als Vergleichsgröße. Der rechte Balken zeigt den gängigen Erlös nach KWKG bzw. EEG. Direktvermarktung nach Marktprämienmodell wird ab einer Leistung von 100 kW angenommen. Die Einspeisevergütung bzw. der anzulegende Wert für EEG-Anlagen unterliegt einer monatlichen bzw. quartalsweisen Degression, die je nach Zubau angepasst wird. Die Werte im Stromvermarktung.Navi basieren auf einer Hochrechnung des Stand 04/2016 und können im konkreten Fall abweichen. Ist der "Preisspielraum" bzw. der "Wert des erzeugten Stroms" größer als ihr aktueller Erlös nach KWKG bzw. EEG lohnt es sich diese Projektkonstellation detaillierter zu untersuchen.

Gesetzliche Pflichten und Handlungsempfehlungen

Nutzt der Betreiber einer dezentralen Stromerzeugungsanlage den Strom zur Eigenversorgung oder liefert ihn direkt an einen Dritten vor Ort, so sind z.T. umfangreiche energiewirtschaftliche Regelungen und Pflichten zu erfüllen. Diese unterscheiden sich mitunter deutlich von den Anforderungen, wie sie bei der gängigen Einspeisung nach EEG bzw. KWKG zu erfüllen sind. Die nachfolgende Zusammenstellung ist auf den von ihnen konstruierten Fall zugeschnitten. Die Inhalte wurden im Auftrag der EnergieAgentur.NRW von der Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held (BBH) zusammengestellt.




Wir möchten die Nutzer unseres Online-Tools darauf hinweisen, dass die Darstellungen nur Rechte und Pflichten beschreiben, die sich aus den jeweils einschlägigen energiewirtschaftsrechtlichen Vorschriften ergeben. Verpflichtungen im Zusammenhang mit anderen Rechtsgebieten – z.B. dem Steuerrecht, dem Beihilfenrecht oder Fragestellungen zur Gemeinnützigkeit einer Organisation - sind nicht Gegenstand der Darstellung. Zudem ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Darstellung auf einer aktuellen Analyse der energierechtlichen Vorschriften (Stand: 01.04.2016) beruht und allein dem Zweck dient, eine erste Einschätzung zu Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit dem Betrieb von dezentralen Erzeugungsanlagen zu ermöglichen. Aufgrund der Vielzahl der potenziellen Nutzungsmodelle kann unser Tool nicht jeden Einzelfall abdecken, so dass das hier gefundene Ergebnis nicht als abschließende Bewertung verstanden werden kann. Die Textbausteine wurden von uns unter Einhaltung größtmöglicher Sorgfalt erstellt und überarbeitet. Diese können aber keinesfall eine individuelle Rechtsberatung ersetzen. Insoweit gibt es in jedem Einzelfall Besonderheiten zu beachten, die hier nicht im vollen Umfang dargestellt werden können.

Die EnergieAgentur.NRW übernimmt trotz großer Sorgfalt keine Gewähr für Vollständigkeit/Richtigkeit dieser Information.
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Ihre Ergebnisse


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Zudem ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Darstellung auf einer aktuellen Analyse der energierechtlichen Vorschriften (Stand: 08.01.2015) beruht und allein dem Zweck dient, eine erste Einschätzung zu Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit dem Betrieb von dezentralen Erzeugungsanlagen zu ermöglichen. Aufgrund der Vielzahl der potenziellen Nutzungsmodelle kann unser Tool nicht jeden Einzelfall abdecken, so dass das hier gefundene Ergebnis nicht als abschließende Bewertung verstanden werden kann und eine persönliche Beratung in jedem Fall vorgenommen werden sollte.